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Mein Name ist Tamara Appel.

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Ich bin die Rektorin der Fachhochschule.

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Ich bin jetzt seit zwei Jahren im Amt und war
vorher im Fachbereich

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Maschinenbau tätig, als Professorin für Chemie
und Oberflächentechnik.

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Jeder Tag ist anders.

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Das kann von sehr operativen Dingen, das heißt,
in die Mensa zu gehen,

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mal mit den Leuten zu sprechen, bis hin zu
sehr strategischen Aufgaben,

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der Hochschulentwicklungsplan,

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den haben wir gerade ja auch mit beschlossen;
zu gucken, wo die Hochschule

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in fünf Jahren sein soll.

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Das heißt also, sehr unterschiedliche Aufgaben

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und das macht den Beruf so spannend.

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Mein Arbeitsalltag

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beginnt in der Regel mit einem kurzen Briefing,

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Das heißt, über den Tag einmal zu schauen
und noch mal eine Übersicht zu haben,

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weil die Termine auch sehr, sehr eng getaktet
sind.

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Mir ist wichtig,

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dass wir als Team auch wahrgenommen werden.

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Die Hochschulleitung

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ist ja nicht die Rektorin, sondern wir sind
als Hochschulleitung

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ein Team aus drei Prorektoren und natürlich
der Kanzlerin.

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Und wir haben natürlich eine gesamte Hochschule,

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die miteinander arbeitet und verstehen uns
auch als Familie.

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Für mich ist es sehr, sehr wichtig, Transparenz
und Offenheit auch

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mit zu leben.

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Wir wollen Dinge, die wir als

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Hochschulleitung auch bewegen, wollen wir transparent
haben.

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Das heißt,

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sollte irgendjemand mal was nicht nachvollziehen
können,

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verstehe ich es als selbstverständlich, dass
wir eine offene Tür haben

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und dass man da nachfragen kann und dann halt
auch herzlich willkommen ist.

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Ich wünsche mir zum Einen,

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dass wir das Thema des Hochschulentwicklungsplans,

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Bildungsgerechtigkeit, dass wir das richtig
noch gut weit mit

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nach vorne bringen können.

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Das ist für mich ein ganz, ganz großes Anliegen,

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dass wir die Studierenden bestmöglich unterstützen.

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Und da haben wir ganz, ganz viele, die in der
Familie zum ersten Mal hier

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auch zur Hochschule kommen, vielleicht nicht
unbedingt

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immer wissen, was erwartet wird, wo Fallstricke
sein könnten

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und finanziell

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vielleicht auch nicht so unabhängig sind und
die bestmöglich zu unterstützen,

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zu hinterfragen: Wo sind Gelingensbedingungen?

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Das liegt mir insbesondere noch mal mit am
Herzen.

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Ein zweites Thema, ist das Thema Nachhaltigkeit.

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das Thema Bauprojekt wird jetzt konkreter und
wir gestalten dort

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natürlich auch eine neue Hochschule.

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Und diese auch nachhaltig mitzugestalten, das
ist eine ganz, ganz große Chance.

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Die schönsten Momente in meinem Job sind wirklich,
wenn man auf Abschlussfeiern

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ist, ein paar Grußworte mit loswerden kann
und dann in ganz,

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ganz viele glückliche Gesichter schauen kann,
dafür arbeiten wir.

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Das ist für mich einer der schönsten Momente
hier in meinem Arbeitsleben.

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auf unterschiedlichen Ebenen.

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Mal.

